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Die Gewinner der Preisverleihung
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Verleihung des Rundfunkpreises Mitteldeutschland 2010

Veröffentlicht am Donnerstag, 09. September 2010

Der Offene Kanal Dessau hat sich wiederholt erfolgreich am Rundfunkpreis Mitteldeutschland - Bürgermedien Hörfunk und Fernsehen beteiligt. In diesem Jahr wurde von den neun eingereichten Filmen einer nominiert. In das Finale der Kategorie Bester Beitrag Fernsehen gelangte die Arbeit "Nicht wiedergekommen" von Jana Müller. Für die Nominierung ihres Beitrages erhielten die Filmemacher als Anerkennung 250 Euro.

Der Film, der im Rahmen eines Projektes des AJZ Dessau entstanden ist, dokumentiert die Auswirkungen des Holocaust an Sinti und Roma unter anderem auf die in Magdeburg beheimatete Familie Franz. Die Autorin hat zum Leben der Familie die Zeitzeugin Wald-Frieda Weiss interviewt. Seit Jahren beschäftigt sich die Mitarbeiterin des AJZ mit der Thematik, die sie schon mehrfach filmisch umgesetzt hat. Unterstützung fand sie dabei insbesondere bei Sven Langhammer vom Büro der Gedenkstättenstiftung Sachsen-Anhalt in Prettin. Technische Hilfe kam von Jens Jesiolkowski.

Der Preis wurde gestern Abend in Weimar durch die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten verliehen. Mit der alljährlichen Ehrung wollen die Medienanstalten Mitteldeutschlands das ehrenamtliche Engagement in den nichtkommerziellen Medien der drei Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen würdigen.

Der Film "Nicht wiedergekommen" wird vom 13. bis zum 19. September jeweils um 10.10 Uhr, 14.10 Uhr, 18.10 Uhr und 22.10 Uhr im Offenen Kanal Dessau ausgestrahlt.

Weitere Infos unter www.ok-dessau.de.

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