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September 2017
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Fotomotiv zu „Fremde Welt ganz nah“
Fotomotiv zu „Fremde Welt ganz nah“

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Veröffentlicht am Sonntag, 05. August 2012

Seit April ist im Schloss Wörlitz die Ausstellung „Fremde Welt ganz nah“ zu sehen. Gezeigt werden Exponate aus den römischen Städten Pompeji und Herculaneum, die im Jahr 79 beim Ausbruch des Vesuv verschüttet und erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt wurden. Die Ausstellung wird am 26. August ihre Türen schließen – höchste Zeit also für eine Entdeckungsreise in eine Epoche, die das Dessau-Wörlitzer Gartenreich inspiriert und in seiner heutigen Form erst möglich gemacht hat.

Im Gartenreich trifft der Besucher auf die frühesten und wichtigsten Darstellungen der spektakulären Ausgrabungsfunde jenseits der Originalstätten. Rund 1700 Jahre nach dem Vulkanausbruch hatte Fürst Franz von Anhalt-Dessau auf seiner "Grand Tour" Pompeji und Herculaneum besucht, seine Eindrücke flossen in Gemälde, Skulpturen, Kunstgegenstände und Gebäude der Wörlitzer Anlagen.

Ein Stück Italien im Herzen Sachsen-Anhalts, eingebettet in eine deutschlandweit einmalige Parklandschaft, das im Rahmen von "Fremde Welt ganz nah" noch wenige Wochen lang spannende Einblicke in das Schicksal zweier Städte gibt, deren tragisches Ende ein Stück Menschheitsgeschichte in einer Zeitkapsel für die Gegenwart bewahrt hat.

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