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Hamburger Ratsmusik
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Ein Festival für Heinrich Schütz

Veröffentlicht am Freitag, 12. Oktober 2012

Das "Heinrich Schütz Musikfest" stellt von heute an bis zum 21. Oktober Wirken und Werk des zu Lebzeiten als "Vater der deutschen modernen Musik" gefeierten und nach seinem Tod dennoch fast 200 Jahre in Vergessenheit geratenen Komponisten in den Mittelpunkt von insgesamt 40 Veranstaltungen. Unter dem Motto "Ein feste Burg" wird zu Konzerten in Dresden, Weißenfels, Bad Köstritz und Gera eingeladen. Einen ganz besonderen Höhepunkt hat bereits der Auftakttag zu bieten.

Heute ab 20.15 Uhr, nur 15 Minuten nach der offiziellen Festivaleröffnung in Dresden, kann die Wiedereröffnung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, des einzigen original erhaltenen Wohnhauses des Komponisten, gefeiert werden. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Haus für insgesamt 1,9 Millionen Euro umfassend saniert und umgebaut. Besonderes Kleinod sind die wiederhergestellte Komponierstube Schützes sowie eine komplett neu gestaltete Dauerausstellung.

Für interessierte Besucher wird am 13. Oktober von 10 bis 18 Uhr zum Publikumstag und Hoffest eingeladen. Nach der feierlichen Eröffnung durch "Heinrich Schütz" (alias Dr. Johannes Kreis) und Oberbürgermeister Robby Risch werden Führungen angeboten. Für den festlichen Rahmen sorgen Weißenfelser Schauspieler, Tänzer und Instrumentalisten. Der Eintritt ist frei. Kostenpflichtig ist dagegen das Konzert, das ab 19 Uhr in der Kirche St. Marien zu erleben ist. Dafür ist dort aber auch der diesjährige "Artist in Residence", der Dresdner Kammerchor, verstärkt durch mehrere Solisten und in musikalischer Begleitung durch das Dresdner Barockorchester zu Gast.

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