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24. Köthener Bachfesttage

Veröffentlicht am Mittwoch, 05. September 2012

Von 1717 bis 1723 war Johann Sebastian Bach Hofkapellmeister in Köthen. Mitten in Anhalt hinterließ der große Musiker Spuren, hier schuf er die "Brandenburgischen Konzerte" und Teil Eins des "Wohltemperierten Klaviers". Im Schloss hat er gewirkt. In der Kirche St. Agnus besuchte Bach die Gottesdienste, in St. Jacob erklang seine Trauermusik für Fürst Leopold von Anhalt-Köthen. Bach ist spürbar in Köthen wie nirgendwo anders im Land.

Diese Besonderheit greift die Köthener Bachgesellschaft auf, um in diesem Jahr zur 24. Auflage der Bachfesttage einzuladen. Vom 5. bis 9. September wird einzigartige Musik des Barockgenies an Originalschauplätzen erklingen. Gleich zum Eröffnungskonzert in der Kirche St. Jakob trifft Bach auf sein musikalisches Vorbild Dietrich Buxtehude, insgesamt 14 Veranstaltungen werden an den fünf Veranstaltungstagen angeboten.

Neben der musikalischen Vielfalt und der Erinnerung an einen der bedeutendsten Komponisten der Welt wird dabei traditionell auch die Nachwuchsförderung groß geschrieben. Die Preisträger des 7. Nationalen Bach-Wettbewerbs für junge Pianisten stellen sich am 9. September ab 14 Uhr in der Schlosskapelle vor.

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