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Slum Dog Millionär; © Prokino
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Nur am Freitag im Kiez-Kino: "Slum Dog Millionär"

Veröffentlicht am Mittwoch, 17. April 2013

Der Kinofilm "Slumdog Millionär" war die große Überraschung der "Oscar"-Verleihung 2009. Scheinbar aus dem Nichts wurde der britische Film, für vergleichsweise billige 15 Millionen Dollar in Indien produziert, für zehn der begehrten Trophäen nominiert - und erhielt acht davon, unter anderem als bester Film, für beste Regie, Kamera und Drehbuch. Am Freitag wird die Geschichte von Jamal und seinem Weg vom Slum-Kind zum Quizshow-Millionär im Rahmen der Agenda-Woche im Dessauer Kiez-Kino gezeigt.

Zu wenig zu wissen ist keine Schande, zu viel zu wissen kann dagegen sehr gefährlich sein. Und das gilt nicht nur für Agenten, sondern auch für den eigentlich völlig harmlosen Jamal. Als Kandidat der indischen Ausgabe von "Wer wird Millionär?" rät er sich erfolgreich bis zur Millionenfrage. Prompt wird er vom Moderator der Sendung für einen Betrüger gehalten und bei der Polizei angezeigt - schließlich kann es ja nicht sein, dass ein junger Mann aus den Slums von Mumbai einen so großen Wissensschatz auf ehrliche Weise erworben hat. Doch unter der Folter des Polizeichefs offenbart sich eine Lebensgeschichte, die nicht nur den Moderator eines Besseren belehren wird.

"Slumdog Millionär" gibt Einblicke in das Indien von heute, ist Liebesfilm, Drama, Komödie und Thriller in Einem. Wer 2009 die Gelegenheit verpasst hat, den preisgekrönten Film auf der großen Leinwand zu erleben, sollte sich die Sondervorstellungen im Rahmen der Agenda-Woche am Freitag um 17.30 und 20.30 Uhr daher nicht entgehen lassen.

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