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Rocken am Brocken Impressionen 2013; Foto: Veranstalter
Rocken am Brocken Impressionen 2013; Foto: Veranstalter

"Rocken am Brocken"-Festival im Harz

Veröffentlicht am Sonntag, 28. Juli 2013

Fast 30 Jahre lang, von 1961 bis 1989, war der Brocken im Harz militärisches Sperr- und Grenzgebiet. Nach der Wende etablierte sich der höchste Berg im Norden Deutschlands schnell wieder als das, was er früher war: eines der beliebtesten Ausflugsziele der Republik. Und seit 2007 auch als Anziehungspunkt für Musikfans, dem Festival "Rocken am Brocken" sei dank. Ab Donnerstag wird nun wieder gerockt.

Wenn ein Ort Elend heißt, hat er es wahrscheinlich nicht gerade einfach, Besucher anzuziehen. Wenn es sich dann auch noch um Elend bei Sorge handelt, könnte man meinen, das mache es noch schlimmer - und würde damit ziemlich daneben liegen. Denn die kleine Gemeinde im Herzen der Harzer Berg- und Waldlandschaft ist nicht nur ein beliebter Luftkurort, sondern seit 2007 auch einmal jährlich Anziehungspunkt für Festivalbesucher aus ganz Deutschland und Europa. Aus dem kleinen, von ehemaligen Studenden der Hochschule Harz organisierten, Rockfestival auf der "Gieseckenbleek"-Wiese ist das Großereignis "Rocken am Brocken" geworden, auf dem schon "Madsen", "Kraftklub" oder "Jupiter Jones" zu erleben waren.

Und auch diesmal wird vom 1. bis 3. August die beliebte bunte Mischung aus etablierten Stars und Newcomern der Rock- und Alternative-Szene versprochen, von "Johnossi" über die "Donots" bis zu "The Love Bülow". Neben den beiden Bühnen kommen Fans von Elektro, House und Techno nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr auf den zwei Floots "Hexenhütte" und "Zauberwald" voll auf ihre Kosten. Für die stilechte Anreise zum Festival empfiehlt sich wie immer die Dampflok der Harzer Schmalspurbahn.

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