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September 2017
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Dirigenten Lan Shui; Foto: © Lan Shui
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"Atlantic Crossing" – Eine musikalische Überfahrt

Veröffentlicht am Dienstag, 19. Februar 2013

Am Freitag beginnt das diesjährige Dessauer Kurt Weill Fest. Unter der Überschrift "New York, New York" steht nach Berlin und Paris die dritte und letzte Schaffensperiode des Komponisten im Mittelpunkt des 16-tägigen Festivals. Bereits einen Tag nach Eröffnung des Festes wird Anhaltischen Theater Dessau zur musikalischen Überfahrt "Atlantic Crossing" eingeladen.

Das Konzert des international renommierten MDR-Sinfonieorchesters gehört zu den alljährlichen Höhepunkten des Kurt Weill Festes. Die Kooperation führt immer wieder zu besonderen Entdeckungen, und verspricht auch diesmal neue Klangerlebnisse. Unter der Leitung des in Deutschland noch wenig bekannten chinesisch-amerikanischen Dirigenten Lan Shui ist als Solist der Neuseeländer James Benjamin Rodgers, Preisträger der Lotte Lenya Competition, zu erleben. Und auch die Musikauswahl selbst garantiert ein für viele Musikfreunde neues Hörerlebnis.

Eröffnet wird die "Überfahrt" in die USA mit Antonín Dvorák. Im Gegensatz zu seiner Sinfonie "Aus der neuen Welt" und dem "Amerikanischen Streichquartett" ist seine "Amerikanische Suite" nur selten gespielt. Anschließend folgen die "Four Walt Whitman Songs", Kompositionen aus der Feder Kurt Weills für einen der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller, die noch weitgehend unbekannt sind. Den Abschluss des Konzertes bildet mit Sergei Rachmaninow einer der letzten Romantiker, der wie Weill seine Heimat verlassen musste und in die USA emigrierte. Aufführungen seiner 3. Sinfonie haben ebenso wie die vorherigen Programmpunkte echten Seltenheitswert. Das Konzert "Atlantic Crossing" beginnt am Samstag um 16 Uhr in Anhaltischen Theater Dessau.

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