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Dezember 2017
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Max Moor; Foto: Veranstalter
Max Moor; Foto: Veranstalter

Max (Dieter) Moor liest später in Dessau

Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juni 2013

Viele seiner Fans kennen den Moderator, Schauspieler und Autor Max Moor noch unter seinem Geburtsnamen Dieter, den er bis vor wenigen Monaten trug. Aber der Vorname spielt beim Besuch des Künstlers in der Dessauer Marienkirche auch nicht wirklich eine Rolle. Es sind die Geschichte, die Max Moor aus seiner inzwischen nicht mehr ganz so neuen Heimat Brandenburg von und den Menschen dort erzählt, die einen überaus unterhaltsamen Abend versprechen. Allerdings verschiebt sich dieser kurzfristig auf den 2. Oktober! Bereits verkaufte Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit.

Viel Verständnis schlug Moor nicht gerade entgegen, als er im Freundeskreis verkündete, gemeinsam mit seiner Frau von der Schweiz in Brandenburgische ziehen zu wollen. Und auch er selbst hatte vom wilden Osten vor allem Klischees im Kopf. Doch schnell stellte er fest, dass der "Jammer-Ossi" fast ausgestorben und das angebliche "No-Go-Area" in Wahrheit eine "arschlochfreie Zone" ist. Und genau von dort schickte er in seinem Buch "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" 2009 erstmals literarische Grüße, denen nun mit "Lieber einmal mehr als mehrmals weniger: Frisches aus der arschlochfreien Zone" folgte.

Besucher seiner Lesung dürfen sich daher auf unterhaltsame Einblicke in das Leben auf einem Bio-Bauernhof und auf Erlebnisse in einem brandenburgischen Dorf und mit seinen Bewohnern freuen. Ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gibt es zuhauf, immer ist dabei aber auch eine Menge Herz, Charme und Liebe zur Region und ihren Menschen spürbar. Und auch wenn Max Moor selbst im LEO-Interview behauptet, dass es sich bei seinem Besuch um "eine ganz normale Lesung, nicht mehr und nicht weniger" handelt - die einhellige Begeisterung über seine bisherigen Lesungen kommt ganz sicher nicht von ungefähr.

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