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Das Leben ist nichts für Feiglinge; Foto: © Warner
Das Leben ist nichts für Feiglinge; Foto: © Warner

Neu im Kiez-Kino: "Das Leben ist nichts für Feiglinge"

Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Juni 2013

Ein äußerst makabrer Scherz des Schicksals sorgt dafür, dass Markus Färber, Tochter Kim und Oma Gerlinde von einer Sekunde auf die andere Frau, Mutter und Tochter verlieren. Der skurrile Unfalltod bildet den Beginn des Films "Das Leben ist nichts für Feiglinge" - und steht stellvertretend für den gekonnten und feinfühligen Balanceakt zwischen Melodram und Komödie, der Drehbuchautor Gernot Griksch und Regisseur André Erkau gelingt. Ab heute wird die Tragikomödie im Dessauer Kiez-Kino gezeigt.

"Das Leben ist nichts für Feiglinge" ist allerdings weniger ein Film über den Tod als eine Liebeserklärung an das Leben. Denn im Mittelpunkt steht die verbliebene Familie Färber, und die Frage, wie sich der Verlust auf ihre weitere Existenz auswirkt. Vater Markus, Chef eines Catering-Unternehmens, tut so, als sein nichts passiert, und weigert sich, Trauer und Schmerz zuzulassen. Tochter Kim wiederum rebelliert, dröhnt sich selbst bei der Beerdigung mit Musik zu und geht auf Konfrontationskurs mit dem Vater. Nur Oma Gerlinde versucht mit pragmatischer Hilfe und trockenem Witz, Optimismus zu verbreiten. Dass sie selbst unheilbar an Krebs erkrankt ist, verschweigt sie dabei natürlich, auch mit Hilfe von immer abstruser werdender Lügen.

"Das Leben ist nichts für Feiglinge" ist ab heute täglich, außer am Sonntag, jeweils um 17.30 Uhr und 20.30 Uhr im Kiez-Kino Dessau zu sehen.

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