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LEO Tagestipp

Neuer Stern am Metalhimmel

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. August 2014

Eigentlich sollte es nur ein Test sein: würde sich der Erfolg der Metal/Hardcore-Konzertreihe des Dessauer „Beatclub“ auch unter freiem Himmel fortsetzen lassen? Knapp ein Jahr nach dem ersten „Destruction Derby“ auf der Wasserburg Roßlau steht fest, dass er sich sogar steigern und alle Erwartungen der Organisatoren übertreffen konnte. Eine Fortsetzung war da die naheliegende Konsequenz. Am 22. und 23. August ist es so weit.

„Das Destruction Derby ist ein heißer Anwärter darauf, DAS Festival im modernen Metal und Hardcore im Osten zu werden.“, zeigt sich Nils Sackewitz vom „Beatclub“ ebenso erfreut wie selbstbewusst. Und er hat auch allen Grund dazu. Schließlich was das Debüt im vergangenen Jahr ein riesiger Erfolg, und auch für die diesjährige Auflage überschlägt sich schon jetzt das Feedback. Rund ein Jahr dauerten die Vorbereitungen von der Idee bis zum ersten Ton auf der Bühne der Wasserburg. Eine Alternative für Kids abseits des Mainstreams und jenseits der üblichen Flatrate-Partys wollten die Veranstalter schaffen – und trafen damit ganz offensichtlich einen Nerv: „Wir sind etwas kleiner, familiärer und übersichtlicher als andere Festivals in dieser Sparte und ich denke, die Leute stehen drauf. Der Charme der Wasserburg tut dazu sein Übriges.“

Und so ist es kaum verwunderlich, dass das „Destruction Derby“, das ursprünglich für das reguläre „Beatclub“-Publikum geplant war, schon beim Auftakt Besucher aus halb Europa anlockte. Und nicht nur vor der Bühne tummelten sich Fans aus ganz Deutschland, Polen, Tschechien, Belgien, Holland oder Großbritannien, auch musikalisch ging es sehr international zu. Das wird sich diesmal selbstverständlich nicht ändern, und überhaupt wollen Nils Sackewitz und seine Mitstreiter keinesfalls das funktionierende Konzept verschlimmbessern: „Wir versuchen einfach nur, das, was gut war, besser zu machen und ein paar kleine Kinderkrankheiten aus dem ersten Jahr auszumerzen.“. Er sei sich sicher, mit der diesjährigen Veranstaltung die Premiere noch deutlich zu übertrumpfen, immerhin könne er sich auf ein sehr motiviertes und erfahrenes Team verlassen, so Sackewitz weiter. „Wir sind schon jetzt unglaublich gespannt darauf, welche Dimensionen das „Destruction Derby“ in diesem Jahr annehmen wird.“. Und da sind die Veranstalter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Einzigen.

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