LEO — Das Anhalt Magazin

Dein Kompass durch Klub,
Kultur und Kneipe in Anhalt.

Oktober 2017
Oktober 2017
LEO Oktober 2017
LEO News
LEO & friends auf dem Weg zur Startlinie
LEO & friends auf dem Weg zur Startlinie

Was willste da machen…

Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juli 2014

Zugegeben, es kribbelte schon ein wenig: Das Projekt Titelverteidigung des LEO & friends Drachenboot Racing Teams sorgte bereits im Vorfeld sowohl bei LEO als auch bei friends für Zündstoff. Ab einem gewissen Alter spielen zwei Jahre Unterschied eben doch eine Rolle. Denn genau vor zwei Jahren holten wir als blutige (wenn auch nicht blutjunge) Anfänger den Drachenboot-Pokal beim Elbebadefest. Damals ziemlich unbeschwert, etwas naiv und in keinster Weise wasserscheu, waren wir selbst ein wenig überrascht, den Sieg davon getragen zu haben.

Nun wollen wir in diesem Jahr nicht vom Druck der Titelverteidigung sprechen – schließlich ist’s nur Spaß – aber bereits nach dem ersten Training mussten wir über den Druck in Muskeln und Gelenken reden. Dringend! Und da war sie hin die Leichtigkeit – zumindest körperlich schien der olympische Gedanke eher im Bereich des Machbaren zu sein. Aber wie das so ist: Der Geist ist willig und das Fleisch schwächelt vielleicht ab und an mal. Es gab also wenige Entschuldigungen, das Projekt Titelverteidigung blieb der gemeinsame Nenner der gesamten LEO-Besatzung.

Matchday. Der Sonntag des Elbebadefestes war ein bedeckter. Zwar hatte der Wettergott mit Kübeln voller Wasser gedroht, machte diese Drohung aber dann doch nicht wahr. Merke: Wenn Meteorologen meteorolügen… Das LEO-Team trudelte also mehr oder weniger verschlafen ein. 13 Uhr sollte es losgehen und der Matchplan lockte mit einem Finale um 16.40 Uhr. Abgemacht! Nach maulfauler Begrüßung und ein paar Größendiskussionen bei der Teambekleidung, holte Vorturner Raik die gesamte Mannschaft mit rhythmischer Sportgymnastik aus der Sonntagmittaglethargie. Wir waren fit. Dank des Orga-Teams um Lars Dähne (der übrigens gar kein Däne ist) stand ein gut getakteter Ablaufplan und die Boote lagen an der richtigen Stelle. Sämtliche unlauteren Mittel wurden den Teams, die auf Karbon-Doping und ähnlichen Schnickschnack setzten, entzogen und so konnte es losgehen.

Natürlich wusste keines der Teams, wo es denn so im Wettbewerb stünde (außer eines vielleicht …), also beäugte man sich – die einen kritisch, die anderen höflich, ein paar auch neckend. Die Besatzungen der Boote fanden sich, bestiegen „Thor“, „Odin“ oder „Fuchur“ und legten los – manche wie die Feuerwehr, andere eher gemächlich. LEO & friends trat zuerst gegen das Team des freundlichen Autohaus Heise an und ließ selbiges deutlich hinter sich. Zur besten Flimmerstundenzeit wartete dann das Team „Grüne Welle“ auf uns, das wir – wenn auch knapp – ebenso hinter uns ließen, womit die Halbfinal-Qualifikation stand. Die Stimmung stieg und so freuten wir uns im Halbfinale auf einen guten alten Bekannten: Die Auslosung ergab, dass der Weg ins Finale erneut über das Autohaus Heise führen sollte. Mittlerweile war das Elbebadefest auch ziemlich gut besucht und so sahen einige Gäste am Ufer einen überzeugenden Auftritt des LEO Boots und den Finaleinzug. Nach nur kurzer Pause und ein paar Umdisponierungen bei der Sitzverteilung ging es direkt wieder aufs Wasser: Crunch Time!

Unter dem Namen „Datenpiraten“ trafen wir also im Finale auf eine ambitioniert zusammengestellte Besatzung, in dem wir es natürlich krachen lassen wollten. Beide Boote schipperten zur Startlinie und vor den Augen aller anderen teilnehmenden Teams vom Herzzentrum Coswig, den Geodragons, dem Team des 1930, dem Team Autohaus Heise, der Grünen Welle und Gästen des Elbebadefestes sollte es gleich rasant losgehen. Etwas zu rasant vielleicht. Denn zuerst krachte es im LEO & friends Boot gewaltig. Einer unserer Schlagmänner kugelte sich direkt am Start seine Schulter aus, fiel aus, der Rest der Besatzung kämpfte aufopferungsvoll über die gut 200 Meter lange Strecke und musste sich am Ende doch knapp geschlagen geben. Das letzte Rennen des Tages sollte also das erste ohne Sieg für die Mannschaft des LEO Magazins sein. Doch das rückte schnell in den Hintergrund, sorgten wir uns doch allesamt um die Schulter von Philippe. Ein kurzer Gruß ins Innere der SMH, verbunden mit den besten Genesungswünschen blieb uns und ließ uns etwas bedröppelt zurück…

Mmhh, was willste da machen…

Am Ende bleibt uns ein toller Tag am Leopoldshafen, ein paar überaus tolle Stunden im LEO Boot und die Erkenntnis, im Jahresverlauf doch ab und an etwas mehr Sport zu treiben. Das LEO Magazin bedankt sich bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreiter: Das hat gefetzt! Und nicht zuletzt wollen wir uns bei all jenen bedanken, die das Fest auf die Beine gestellt haben: Das war ganz groß!

Danke und Bitte und keine Frage: LEO & friends – Das Drachenboot Racing Team kommt wieder und holt sich den ollen Staubfänger zurück ;-)

LEO News mit deinen Freunden teilen:

Weitere LEO News