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Giso Kakuschke
Giso Kakuschke "Höhlenmalerei", 2013, 100 x 160, Pigmentdruck© Giso Kakuschke

Höhlenmenschen und der Fläming im Schnee

Veröffentlicht am Montag, 26. Januar 2015

Eine Frau ist in Bewegung. Sie kniet, läuft und steht. Die Szene scheint vor Jahrtausenden in Stein geritzt. Am Ende ist alles anders. Die Höhlenmenschen lernten im Zerbster Ortsteil Nedlitz das Laufen. Giso Kakuschke hat sie geschaffen.
Seit Jahren arbeitet die Schauspielerin und Regisseurin im Bereich der Bildenden Kunst, hat sich Acrylmalerei, Skulptur und Plastik verschrieben. Giso Kakuschke wandert nicht auf ausgetretenen Pfaden. Sie experimentiert und staunt mitunter selbst über die Ergebnisse ihrer Arbeit und die Deutungen, die sie zulassen. Die Höhlenmalerei zum Beispiel ist das Ergebnis der Digitalisierung und Fotobearbeitung. Pigmentdruck verhalf zur Tiefe. „Alles sah plötzlich wie echt aus“, schwärmt Giso Kakuschke, die vom 27. Februar bis 23. April im Dessauer Justizzentrum ausstellen wird. Neben den Nedlitzer Höhlenmalereien zeigt sie Motivreihen, die vom Fläming im Schnee bis Wildgreen Heaven und Paixão reichen. Dazu gesellen sich Acrylmalereien der „Open Vision“-Serie.

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