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Sommer, Sonne, Festivals!

Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Juli 2015

Sommer, Sonne, Festival. Dieser klassische Dreisatz zieht von Juni bis September hunderttausende Fans der Freiluftmusik zu Konzertveranstaltungen in ganz Europa. Doch es muss nicht immer das – sowieso längst ausverkaufte – Wacken oder das – viel zu weit entfernte und teure – Roskilde sein. Auch in Anhalt oder nur einen Katzensprung davon entfernt kann im Juli und August reichlich Open-Air-Party gemacht werden. Wir verraten, wo. Und ein paar Tipps für ein störungsfreies Festivalvergnügen gibt es auch noch gratis dazu.

Los geht es allerdings mit einer schlechten Nachricht für alle „Splash!!“-Fans, die sich bisher noch kein Ticket gesichert haben. Schon im März, vier Monate vor dem Festival vom 10. bis 12. Juli, waren alle Karte für die sommerliche HipHop-Sause in Ferropolis vergriffen. Eine letzte Chance könnte es noch unter TixforGigs.com geben. Die Internetseite ist der einzige offizielle Weg, bereits gekaufte Tickets zurückzugeben und zu erwerben. Ausdrücklich warnen die Veranstalter vor Ebay und anderen Anbietern, da dort oft gefälschte oder ungültige Tickets zu horrenden Preisen angeboten werden.

Wer sich das Wochenende bereits frei gehalten hat oder nach einer Alternative sucht, kann vom 10. bis 13. Juli aber auch einfach am Bergheider See bei Finsterwalde in Brandenburg vorbeischauen. Zum dritten Mal wird dort das „Feel Festival“ gefeiert. Neben Live-Acts wie den Shooting-Stars „AnnenMayKantereit“, den HipHoppern „Antilopengang“ oder DJ-Legende „K-Paul“ stehen dabei Mitmachaktionen und Workshops im Mittelpunkt. Yoga, Foodsharing und gemeinsame Radtouren sind also ebenso angesagt wie Party und Entspannung zwischen Sanddüne und Fuchsbau.

Längst eine feste Größe in jedem Festivalkalender ist auch in diesem Jahr das „Melt!“, das vom 17. bis 19. Juli wieder Ferropolis erobert. Drei Tage lang geben sich hier Stars wie Kylie Minogue, „London Grammar“, Giorgio Moroder oder Sven Väth die Klinke respektive das Mikro in die Hand. Erstmals werden diesmal neben der bewährten Dauerkarte auch limitierte Tagestickets für alle Veranstaltungstage angeboten. Nur gezeltet werden darf dann nicht – macht aber nichts, denn Schlaf ist auf dem „Melt!“ sowieso kein Thema.

Während die Besucherzahl in Ferropolis jährlich neue Rekordwerte erreicht, geht „Rocken am Brocken“ vom 30. Juli bis 1. August einen anderen Weg. Familiär und idyllisch soll es beim Festival in Elend bei Sorge im Harz bleiben, maximal 5.000 Gäste haben hier Platz. In diesem Jahr soll dieses Maximum erstmals erreicht werden – ihren Beitrag dazu leisten beispielsweise „Feine Sahne Fischfilet“, „Schluck den Druck“ oder „Royal Republic“.

„The Offspring“, „K.I.Z“, „Marteria“, „Clueso“ und viele mehr gibt es dagegen vom 14. bis 16. August beim „Highfield“ am Störmthaler See in Großpösna. Seinem Ruf als wichtigstes Indie-Rock-Festival Ostdeutschlands wird das Event damit erneut mehr als gerecht – aber natürlich kommen auch HipHop-, Punk- und sogar Blasmusik-Fans auf ihre Kosten.

Und Fans härterer Klänge, die es noch kleiner, feiner und näher haben wollen, merken sich schon einmal den 21. und 22. August vor: dann wird auf der Wasserburg Roßlau wieder zum „Destruction Derby“ eingeladen.

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