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Künstler setzen Wittenberger Innenstadt in Szene

Veröffentlicht am Montag, 27. April 2015

Kunst macht graue Wände bunt. Arbeit verbindet. Sie wird zum Klebstoff, fügt Gruppen zusammen und bindet den Betrachter. 500 Jahre nach Reformationsbeginn verarbeiten die KURA-Künstler das Thema am 30. und 31. Mai aus peripherer Sicht. In der Wittenberger Innenstadt setzen sie an exponierter Stelle ein monumentales Zeichen.

KURA steht für Stadtraumkunst und Stadtraumentwicklung. Sie will zeigen, welche künstlerischen Potenziale in Wittenberg stecken und sucht die Öffentlichkeit. Kunst soll wahrgenommen werden. Sie muss ans Licht und darf nicht im Schatten einer Galerie verkümmern.
Die Kura-Künstler Alexis Dias, Belin, Case MaClaim, Captain Borderline, Dheo & Pariz, INTI, Tasso MaClaim und Pasta Oner haben die Stadt zur Aktionsebene erhoben. Sie werden zur Spraydose greifen, während auf dem Marktplatz Pierre Sonalty & Lukutz, Hityawithat und das Schaukel Team an den Reglern drehen und für den musikalischen Part verantwortlich sind.

500 Jahre nach Reformationsbeginn schreit das Wort Reform nach Deutung. „Wie inspirieren wir 500 Jahre danach?“ Das ist die Frage. Die kreativen Geister sehen die Kraft des Wortes und greifen mit beiden Händen danach. Reform ist das Mittel zum Zweck. Starre Ideen werden aufgelockert. KURA drückt den Pause-Knopf, um mit gewohnten Symbolen zu brechen.
Kunst im Stadtraum setzt Zeichen. Sie ist aber auch eine Einladung zum Beobachten und Mittun. Fragen sind erlaubt. Was gibt es zu reformieren? Warum sollte sich der Mensch kümmern? Die Antwort liefern die Künstler großformatig, offenherzig, bunt.

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