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Dagmar Röse (2.v.l.) und ihr Team
Dagmar Röse (2.v.l.) und ihr Team© LEO

Trimediales Konzept in erweiterten Räumlichkeiten

Veröffentlicht am Mittwoch, 02. November 2016

Das MDR-Studio Dessau will in Zukunft noch intensiver aus der Region berichten. Im Beisein der Direktorin des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Elke Lüdecke, und zahlreicher geladener Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft wurden die erweiterten Räumlichkeiten am Mittwoch eingeweiht. Schwerpunkt wird die trimediale Berichterstattung sein, bei der sowohl für den Hörfunk, als auch für Fernsehen und Internet produziert wird.

Seit 1994 sendet der MDR aus dem Studio in der Dessauer Zerbster Straße. Nachdem über dem Studio Räumlichkeiten frei wurden, begannen Anfang des Jahres umfangreiche Umbauten, deren Abschluss nun begangen werden konnte. Die räumliche Erweiterung bringt auch eine personelle Verstärkung mit sich, die vor allem der Fernsehsparte zugute kommen soll. Regionalität sei dabei die Basis für den Erfolg und die besondere Stärke des MDR, so Elke Lüdecke. "Zum Thema Reformationsjubiläum sind wir mit einem eigenen Reformationsportal schon jetzt innerhalb der ARD federführend", betonte die Landesfunkhaus-Chefin, "Vom 1. April bis 31. Oktober werden wir auch aus einem eigenen Studio in Wittenberg senden." Ein zweites Schwerpunktthema im kommenden Jahr sei das Dessauer Kurt Weill Fest, das längst zu einem Thema für ganz Sachsen-Anhalt und darüber hinaus geworden sei.

Die Dessauer Studioleiterin Dagmar Röse dankte der Senderleitung, aber vor allem ihren Kollegen, dass sie die Bauarbeiten bei laufendem Sendebetrieb tapfer durchgehalten haben. "Das Ergebnis ist toll geworden. Fernsehen und Hörfunk rücken noch enger zusammen, ein neuer Fernsehschnittplatz ist hinzugekommen und die Arbeitsbedingungen für unser sehr professionelles und erfahrenes Team sind optimal", so Dagmar Röse, "Wir können auch weiterhin nicht überall gleichzeitig sein, aber wir versuchen, überall unsere Fühler zu haben."

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