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RENFT-akustisch

Veröffentlicht am Samstag, 01. Oktober 2016

Für Musiker war die DDR nicht das einfachste Pflaster. Fast jede Band, die „westlich geprägte“ Rock- oder Beatmusik im Repertoire hatte, musste früher oder später mit Auftrittsverboten rechnen. Wer in seinen scheinbar harmlosen Liedzeilen dann auch noch systemkritische Untertöne versteckte, wurde sogar mit Haft bestraft. Die „Klaus Renft Combo“ kann davon mehr als ein Lied singen.

Wenn „Renft“ auf ihrer Jubiläumstournee am 12. November in der „Phönix-Theaterwelt“ Wittenberg auftreten, dann bedeutet das für ihre Fans ein Wiedersehen mit Thomas „Monster“ Schoppe. Der Sänger ist das einzige „historische“ Mitglied, das der Band noch verblieben ist.

Namensgeber Klaus Renft verstarb bereits 2006, auch fünf andere frühere Bandmitglieder sind inzwischen tot, zwei weitere können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf der Bühne stehen. Unsterblich dagegen sind die Klassiker der Band, die 1975 verboten, 1990 neu gründete und 2007 von „Monster“ in der heutigen Besetzung formiert wurde. Zum 50. Bandgeburtstag gibt es Hits wie „Wer die Rose ehrt“ oder „Gänselieschen“ in akustischer Version, also ohne Verstärker oder elektronischen Schnickschnack und mit direkter Nähe von Band und Publikum.

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