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Oktober 2017
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Lisa SimoneLEO Glücksmoment
Lisa Simone© Alex Lacombe

Jazz aus Amerika, Asien und Afrika

Veröffentlicht am Freitag, 24. Mrz 2017

"Triple A“ steht im englischsprachigen Raum für das Beste vom Besten, für „Besser geht’s nicht". Wenn in Halle vom 22. April bis 1. Mai das zwölfte Festival "Women in Jazz" unter diesem Motto gefeiert wird, symbolisiert es jedoch nicht nur die herausragenden Künstlerinnen, die in diesen zehn Tagen zu erleben sind. Es steht auch für die Herkunft eines Großteils der Jazzprojekte aus Amerika, Afrika und Asien.

Seit seiner Entstehung vor über 100 Jahren in den Südstaaten der USA hat der Jazz einen globalen musikalischen Siegeszug angetreten. Schon immer war das Genre offen gegenüber anderen Einflüssen, während sich andererseits auch verschiedenste Stilrichtungen regelmäßig Elemente aus dem Jazz entlehnen. Das weltweit wachsende Interesse birgt durch international agierende Musiklabels und Konzertagenturen jedoch auch das Risiko, dass aus der eigentlichen Vielfalt der Jazzmusik ein stromlinienförmiger Einheitsbrei wird.

„Women in Jazz“ hat daher für seine zwölfte Auflage ganz bewusst Künstlerinnen aus Amerika, Afrika und Asien eingeladen, die sowohl für eine große Offenheit gegenüber anderen Musikrichtungen stehen, als auch für uneingeschränkte musikalische Individualität. Erstmals wird es mit der mosambikanischen Jazzsängerin Isabel Novella eine „Artist in Residence“ geben, die während des Festivals in verschiedenen Projekten zu erleben sein wird. Ihre Musik balanciert zwischen Jazz, Pop und Weltmusik. Eröffnet wird das Festival mit einem Konzert der Amerikanerin Lisa Simone. Spannung verspricht auch das iranische „Naqsh Duo“, das persische und zeitgenössische europäische Musik in einer Symbiose vereint. Aber auch Künstlerinnen aus Kuba, Marokko, Japan, Korea und weiteren Ländern werden Akzente beim diesjährigen „Women in Jazz“ setzen. Das Festival endet am 1. Mai mit einer spektakulären Erstaufführung: das „Berlin Jazz Orchestra“ musiziert gemeinsam mit Cristin Claas, Marc Secara und „Artist in Residence“ Isabel Novella.

Ergänzt wird „Women in Jazz“ durch Ausstellungen, Lesungen, einen Jazz-Gottesdienst, thematische Stadtrundgänge und die Open-Air-Veranstaltung „SWH Saalejazz“. Mit „Triple A“ präsentiert sich das Festival weltoffen, ideenreich, nuanciert, mit außergewöhnlicher Originalität – und natürlich mit jeder Menge Spaß und Spielfreude.

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