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Gut aufgelegt in die 223. Spielzeit
Gut aufgelegt in die 223. Spielzeit© LEO

Anhaltisches Theater stellt neue Spielzeit vor

Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Juni 2017

Das Anhaltische Theater Dessau gab am Donnerstag erste Einblicke in die Spielzeit 2017/18. Mit einem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm will das Theater in allen vier Sparten unterhalten, begeistern und zum Nachdenken anregen. Und das nicht nur in den beiden Stammhäusern, sondern auch an vielen weiteren Orten in der Nähe und Ferne. Dazu gehört auch das Erschließen ungewöhnlicher Spielorte, wie die Anhaltische Philharmonie mit ihrem Spielzeitauftakt beweist.

„Handball trifft Klassik“ heißt es am 23. August erstmals in der Anhalt-Arena Dessau. In Kooperation mit dem DRHV kommen unter anderem Werke von Beethoven, Verdi und Bizet, aber auch populäre Filmmelodien zur Aufführung. Im Großen Haus eröffnet das Anhaltische Theater seine 223. Spielzeit am 16. September mit Verdis Oper „Otello“. Musical- und Operettenfreunde kommen mit der Inszenierung des Regieteams um Generalintendant Johannes Weigand voll auf ihre Kosten: Cole Porters Klassiker „Kiss me, Kate“ feiert 70 Jahre nach seiner Uraufführung am 19. Januar Premiere. Ein absolutes Highlight der Spielzeit dürfte die Neuinszenierung der „Dreigroschenoper“ werden. Im Rahmen des Kurt Weill Festes, das 2018 erstmals durch ein vierköpfiges Intendantenteam unter Beteiligung von Johannes Weigand und Generalmusikdirektor Markus L. Frank gestaltet wird, ist der Welthit erstmals seit genau 20 Jahren wieder in der Geburtsstadt des Komponisten zu erleben.

Mit einem neuen Projekt werden sich 2018 auch die „Young Players“ zurückmelden. Das von Schauspieldirektorin Almut Fischer ins Leben gerufene Jugendprojekt hatte in der 221. Spielzeit das preisgekrönte Tanztheater „Das Fremde – so nah“ gestaltet. Im Alten Theater werden drei Stücke des zeitgenössischen Autorentheaters ihre Premiere feiern. Den Anfang macht am 30. September „Gas – Plädoyer einer verurteilten Mutter“, das in Dessau kurz nach seiner deutschen Erstaufführung auf die Bühne kommt. Auf der Puppenbühne des Alten Theaters werden neben drei Neuinszenierungen auch zahlreiche Wiederaufnahmen für die jüngsten Zuschauer zu erleben sein. Nicht nur bei den Kleinen ein Dauerbrenner ist das alljährliche Weihnachtsmärchen, das diesmal mit „Aladin und die Wunderlampe“ den Zauber von 1001 Nacht beschwören will.

Ballettdirektor Tomasz Kajda?ski widmet sich mit seinem Ensemble der Uraufführung „Das Bildnis des Dorian Gray“ nach dem Roman von Oscar Wilde. Einen Debüt-Abend präsentieren die jungen Tänzerinnen und Tänzer außerdem am 4. November als „Junge Choreographen“. Ebenfalls erstmalig gedenkt das Anhaltische Theater am 8. und 9. März mit einem Sinfoniekonzert im Rahmen des Kurt Weill Festes der Zerstörung Dessaus im Jahr 1945.

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