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August 2017
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Kurt Weill Zentrum Dessau
Kurt Weill Zentrum Dessau© Kurt Weill Zentrum Dessau

Vermögensverwaltung und Jugendarbeit

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Juni 2017

Mit dem letzten formellen Akt wird am Donnerstagabend in Dessau die "Stiftung Kurt Weill Zentrum Dessau" gegründet. Die feierliche Übergabe der Stiftungsurkunde durch Thomas Pleye, den Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, besiegelt die neue Stiftung, die der Kurt-Weill-Gesellschaft (KWG) vor allem ein neues Finanzierungsinstrument verschaffen soll. Wie die KWG ist auch die Stiftung der Pflege und Verbreitung des Lebens und Werkes von Kurt Weill verpflichtet und will sich vor allem in der Kinder- und Jugendbildung engagieren.

Thomas Markworth, Präsident der Kurt-Weill-Gesellschaft, betont vor allem die langfristigen Ziele, die mit der Stiftungsgründung verbunden sind: "Diese - einer strengen Rechtsaufsicht unterliegende - Rechtsform eignet sich in besonderer Weise zur Ansparung von höheren Vermögenswerten, aus deren Erträgen die Arbeit der KWG unterstützt werden kann. Sie kann Schenkungen in Geld oder auch ganze Grundstücke, etwa aus Erbschaften, gut aufnehmen und zuverlässig zweckgebunden einsetzen." Wie Joachim Landgraf, Direktor des Kurt Weill Zentrums, am Mittwoch hervorhob, hatte ein solcher Fall auch die Idee zur Stiftung angestoßen: Ein dem Fest eng verbundenes Ehepaar hatte das Zentrum als künftige Alleinerbin eingesetzt. Ein Teil des Grundkapitals der Stiftung wurde durch Spenden und Benefiz-Aktivitäten eingeworben, der Rest vom Verein selbst aufgebracht. Das Kurt Weill Zentrum organisiert außerhalb des Kurt Weill Festes ganzjährig vielfältige Veranstaltungen für jede Altersgruppe.

Zur Benennung der Stiftung äußerte sich Thomas Markworth am Mittwochvormittag ebenso eindeutig wie nachdenklich: "Dessau steht übrigens im Namen, weil sich das KWZ im Stadtteil Dessau der Stadt Dessau-Roßlau befindet. Letzteres muss in Zeiten zumindest angedrohter unfairer Abstimmungskampagnen schon der guten Ordnung halber klargestellt werden."

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