LEO — Das Anhalt Magazin

Dein Kompass durch Klub,
Kultur und Kneipe in Anhalt.

November 2017
November 2017
LEO November 2017
LEO News
Auszubildende im UBA
Auszubildende im UBA© LEO

Lernen im UBA: Mehr als eine Ausbildung

Veröffentlicht am Dienstag, 24. Oktober 2017

Das Umweltbundesamt – kurz UBA genannt – ist als Deutschlands zentrale Umweltbehörde gemäß seines Leitspruchs „Für Mensch und Umwelt“ täglich für den Schutz der Natur, die Gesundheit der Bürger und die Reinhaltung von Boden, Luft und Wasser aktiv. Das Amt versteht sich als Frühwarnsystem, das mögliche zukünftige Umweltbeeinträchtigungen rechtzeitig erkennt, bewertet und nach Lösungsvorschlägen sucht. Mehr als 1.500 Angestellte hat die 1974 in Berlin gegründete Behörde, die seit 2005 in Dessau-Roßlau ihren Hauptsitz hat. Als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb zeigt das UBA, dass es seiner Vorbildfunktion auch bei den eigenen Beschäftigten mehr als gerecht wird.

Die regelmäßige Beschäftigten-befragung des Umweltbundesamtes spricht eine deutliche Sprache: mehr als 85 Prozent der Beschäftigten arbeiten gern in der Bundesbehörde, rund 80 Prozent würden sie als Arbeitgeber weiterempfehlen. Dafür, dass das so bleibt und die Zufriedenheit in Zukunft sogar noch steigt, tut das UBA einiges. Eine Kultur der Wertschätzung gehört ebenso zum Arbeitsalltag wie die offene fachliche Diskussion, die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Förderung kritischen Denkens und das Vertrauen in die Beschäftigten und ihre Fähigkeiten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist durch Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Familiennachmittage und Ferienprogramme, Belegplätze in einer Dessau-Roßlauer Kita, umfangreiche Möglichkeiten wie Home-Office und viele weitere Angebote so beispielhaft, dass sie 2006 erstmalig mit dem unabhängigen „Audit berufundfamilie“ zertifiziert wurde und seitdem regelmäßig Re-Auditierungen stattfinden. Auch in allen anderen Lebensphasen unterstützt das Umweltbundesamt seine Beschäftigten, vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement bis zu einer Vielzahl von Personalentwicklungs-maßnahmen.

Als Ausbildungsbetrieb kann die Behörde auf einen mehr als 30-jährigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Am Standort Berlin werden bereits seit den 1980er Jahren Chemielaboranten/innen ausgebildet, heute zählen insgesamt sechs Ausbildungsberufe an drei verschiedenen Standorten zum Angebot. Am Hauptsitz in Dessau-Roßlau liegt neben der Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und zur/zum Fachinformatiker/in ein besonderer Schwerpunkt auf der Ausbildung zum bzw. zur Verwaltungsfachangestellten. Die Auszubildenden lernen das Erstellen und Versenden von Schreiben für das UBA, führen Akten, prüfen Sachverhalte und begleiten Bußgeldverfahren, die Umsetzung von Gesetzen oder Vergabeverfahren. Soziale und kommunikative Fähigkeiten werden im Zuge der Ausbildung mit eigenen Projekten gestärkt, denn auch die Kommunikation per Email, Post oder Telefon gehört zum täglichen Aufgabengebiet. Der Computer nimmt bei einer modernen Bundesbehörde einen hohen Stellenwert ein, das IT-basierte Arbeiten an ergonomischen Arbeitsplätzen und mit Office-Programmen wie „Word“ oder „Excel“ gehört zum Ausbildungs- und Arbeitsalltag. Vielfältige und abwechslungsreiche Aufgabenfelder also, die sich durch flexible Arbeitszeiten noch individueller gestalten lassen.

Berührungsängste, sich bei einer Bundesoberbehörde um einen Ausbildungsplatz zu bewerben, sollte übrigens niemand mit ernsthaftem Interesse haben. „In erster Linie geben wir Schulabgängern/innen eine Chance auf eine Ausbildung, aber auch Menschen, die sich auf dem zweiten Bildungsweg qualifizieren oder neu orientieren möchten, können sich bei uns bewerben“, bekräftigt Ausbildungskoordinatorin Manuela Metting. „Wichtig ist natürlich, dass sich Bewerber/innen für die Arbeit am Umweltbundesamt und für Umweltthemen interessieren und dass sie wissbegierig sind. Angehende Verwaltungsfachangestellte sollten selbstverständlich Interesse an Büroarbeit, vor allem am Umgang mit Gesetzen, haben und sich sowohl mündlich als auch schriftlich gut ausdrücken können.“

Vorbildliche Arbeitsbedingungen, attraktive Aufgaben und ein kooperatives Betriebsklima sprechen ebenso für eine Ausbildung beim Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau wie das Wissen, mit seiner täglichen Arbeit aktiv dazu beizutragen, die Natur auch für kommende Generationen zu bewahren – für Mensch und Umwelt.

Die Ausschreibungen für die aktuellen Ausbildungsplätze des UBA sind ab Mitte November auf der Internetseite der Umweltbehörde abrufbar. Bewerben lohnt sich!

LEO News mit deinen Freunden teilen:

Weitere LEO News