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"Hartig Ensemble"© Petr Jedinák

Vielfalt rund um Händel

Veröffentlicht am Dienstag, 25. April 2017

Vom 26. Mai bis 11. Juni wird in Halle und Umgebung wieder zu den „Händel-Festspielen“ eingeladen. Bereits seit 1952 erinnert die Stadt mit dem Festival an einen ihrer berühmtesten Söhne. 17 Tage lang trifft hochkarätige Barockmusik auf Jazz, elektronische Klänge und Weltmusik. Unter dem Motto „Original? – Fälschung?“ sind international renommierte Künstler und Ensembles zu erleben, darunter allein zehn Preisträger des „ECHO Klassik“.

Opern- und Oratorienaufführungen bilden auch in diesem Jahr sozusagen das Fundament der „Händel-Festspiele“. Das abwechslungsreiche Programm hat jedoch auch fünf außergewöhnliche Festkonzerte zu bieten. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei am Pfingstmontag der Auftritt des international gefeierten Barocktenors Juan Sancho im Festsaal der „Leopoldina“. Der äußerst wandlungsfähige Spanier sucht und findet für sein Konzert in Händels Werken die sieben Todsünden wie Stolz, Habsucht und Neid.

Im interreligiösen Konzertabend „One God“ treffen am 31. Mai in der Konzerthalle Ulrichskirche Musiken des Judentums, des Islam und des Christentums vom Mittelalter bis zum Barock aufeinander. Das preisgekrönte und in Halle schon mehrfach umjubelte „Pera Ensemble“ musiziert unter Leitung von Mehmet C. Yesilçay.

Das Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg war im vergangenen Jahr erstmals Spielstätte der „Händel-Festspiele“. Diesmal erwartet die Besucher ein barockes und historisches Seh- und Hörerlebnis der besonderen Art. Die Tänzer des „Hartig Ensemble“ bringen, begleitet vom Prager Barockorchester „Musica Florea“, das Ballett „Terpsicore“ von Georg Friedrich Händel und „Les Caractères de la Danse” von Jean-Féry Rebel auf die Bühne. Authentizität wird dabei groß geschrieben: seit 20 Jahren rekonstruiert das Ensemble die Tänze des Barock für ihre Auftritte.

Das 500-jährige Reformationsjubiläum spiegelt sich bei den Festspielen in der Aufführung von fünf verschiedenen Oratorien wider. Besonders spannend dürften dabei die Erstaufführung des Oratoriums „Esther“ sowie „Deborah“ mit seinen prächtigen Chören werden. Zusätzlich zu den Konzerten werden Führungen, Ausstellungen, Vorträge und vieles mehr zu erleben sein. Auch zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen werden angeboten.

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