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Der Diktator/Der Zar läßt sich photographierenLEO Glücksmoment
Der Diktator/Der Zar läßt sich photographieren© Anhaltisches Theater, Claudia Heysel

Zwei Operneinakter zum Kurt Weill Fest

Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Februar 2016

Das diesjährige Kurt Weill Fest steht unter dem Motto "Krenek, Weill und die Moderne". Eine musikalische Begegnung der titelgebenden Komponisten gibt es am 28. Februar mit "Der Diktator/Der Zar lässt sich photographieren". Als zwei der markantesten Operneinakter der 1920er Jahre weisen die Werke der beiden Künstler außergewöhnlich viele Parallelen auf.

"Der Diktator" von Ernst Krenek und "Der Zar lässt sich photografieren" von Kurt Weill bringen wie zahlreiche "Zeitopern" dieser Jahre die Welt ihrer Zeit auf die Bühne. In beiden Stücken stehen Diktatoren im Mittelpunkt, die Ziel eines Attentates werden sollen. Das Hauptaugenmerk liegt aber nicht auf der Politik, sondern auf die Stellung des Menschen in der Gesellschaft der Moderne. Das betrifft sowohl die Handlungsorte - ein mondänes Pariser Fotoatelier sowie ein ebenso elegantes Berghotel - als auch die Begegnungen zwischen den selbstbewusst-charismatischen Herrschern und den bewaffneten Frauen, die sie herausfordern. Unterschiede gibt es jedoch in der Auflösung der Konstellation: während es bei Krenek archaisch tragisch zugeht, wird es bei Weill höchst komisch.

"Der Diktator/Der Zar lässt sich photographieren" feiert am 28. Februar um 17 Uhr im Großen Haus des Anhaltischen Theaters Premiere. Die zweite und letzte Aufführung gibt es im Rahmen des Kurt Weill Fest am 5. März, 19.30 Uhr zu sehen.

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