Weills Erstlingswerk für Kinder und Jugendliche
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Februar 2016
Achtzig Jahre lang galt Kurt Weills erstes Bühnenwerk, die Kinderpantomime "Zaubernacht", als verschollen. In einem Safe im Keller der Yale-Universität wurde das Aufführungsmaterial schließlich wiederentdeckt. Weills Witwe hatte es nach seinem Tod der Universität anvertraut, wo die Schenkung über die Jahre in Vergessenheit geriet. Zum Kurt Weill Fest bildet "Zaubernacht" nun den Auftakt einer Reihe, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richtet.
1922, noch während seiner Studienzeit, schrieb Kurt Weill die "Zaubernacht". Das zauberhafte kleine Werk mit Tänzern, Sopran und neun Musikern erzählt von einem Geschwisterpaar, das eine Nacht lang viele verrückte Abenteuer mit seinem verzauberten Spielzeug erlebt. Ballettdirektor Tomasz Kajdanski übernimmt für die Kinderpantomime erstmals eine Choreografie, die eigens für das Alte Theater entsteht. Premiere hat "Zaubernacht" am 27. Februar um 17 Uhr. Bereits am 21. Februar wird außerdem ab 10.30 Uhr zu einer Matinée mit Probenbesuch für die ganze Familie eingeladen. Nach den Aufführungen zum Festival wird die Inszenierung in den Spielplan des Anhaltischen Theaters übernommen.


