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Oktober 2018
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LEO Tagestipp
Dirk Merkel und Peter Arndt
Dirk Merkel und Peter Arndt© LEO

Aufbau beginnt am 7. November

Veröffentlicht am Donnerstag, 01. Januar 1970

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Dessauer Adventsmarkt laufen auf Hochtouren. Am 22. November um 16 Uhr wird die "Märchenweihnacht" mit dem traditionellen Anschnitt des Riesenstollens durch den Oberbürgermeister eröffnet. Seine Pforten schließt er dann am 23. Dezember. 32 Tage, und damit einen Tag länger als bisher, kann dazwischen gefeiert werden. Details verriet Adventsmarktchef Dirk Merkel am Mittwoch.

Im Frühjahr hatte Dirk Merkel, der bereits seit zehn Jahren den Dessauer Adventsmarkt ausrichtet, die städtische Ausschreibung für die nächsten fünf Jahre gewonnen. Am beliebten und erfolgreichen Konzept der "Märchenweihnacht" will er weiterhin festhalten. Auch bei der 11. Auflage wird es ein Schneemanndorf geben. Entstanden sind die eisigen Gesellen in den Grundschulen, den Schulen für geistig und körperlich behinderte Kinder, aber auch in der Senioreneinrichtung "Avendi". Hinzu kommen thematische Märchenhütten - auch wenn eine geplante Erweiterung aufgrund knapper Mittel vorerst ausbleiben muss, wie Dirk Merkel am Mittwoch in der Anhaltischen Landesbücherei mitteilte.

Eine Herausforderung sei es auch gewesen, Ersatz für Händler zu finden, die aus Alters- oder anderen Gründen in diesem Jahr abgesagt haben. Aber auch das ist gelungen: Stollen und Weihnachtsgebäck, Nürnberger Lebkuchen, frische Brezeln und ein neuer Glühweinstand werden sich unter die insgesamt 67 Stände mischen. Eigens für den Markt werden auch neue Glühweintassen gestaltet, die für das Pfand von 2 Euro auch zum Sammelobjekt werden dürften. Die Lichtprojektion, die im letzten Jahr erstmals den Rathausturm anstrahlte, kehrt in verbesserter Form ebenfalls zurück. Diesmal soll die Anhaltische Landesbücherei im festlichen Rahmen glänzen.

Ein Alleinstellungsmerkmal der "Märchenweihnacht" ist das tägliche Bühnenprogramm. Peter Arndt, seit vielen Jahren verantwortlich für die künstlerischen Darbietungen, setzt nicht nur aus Budgetgründen vor allem auf Newcomer. Die jungen Künstler aus der Region, aber auch aus Tirol, Liechtenstein oder der Schweiz, böten andere Klänge, als man sie von den täglich zu erlebenden Gruppen kenne, so Arndt. Zudem würden sie ihre Dessauer Erfahrungen mit nach Hause nehmen - und so auch Werbung für die Stadt machen.

Geöffnet ist die "Dessauer Märchenweihnacht" montags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 10 bis 21 Uhr sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr. Die Gastronomen öffnen jeweils eine Stunde länger, in der Apres-Ski-Hütte darf sogar immer zwei Stunden länger gefeiert werden.

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