Oper nach Zufallsprinzip
Veröffentlicht am Montag, 05. November 2018
Das Bühnenprojekt „Staging the Bauhaus“ ist am 29. November und 1. Dezember zum achten Mal auf der Dessauer Bauhausbühne zu erleben. In Kooperation des Anhaltischen Theaters mit der Stiftung Bauhaus bietet die jährliche Reihe die Möglichkeit, in einem experimentellen Umfeld performativ zu arbeiten. Thematisch orientiert sich „Staging the Bauhaus VIII“ an „Standard“, dem Jahresmotto der Stiftung.
Eröffnet wird der zweiteilige Abend durch die exklusive Neufassung eines Stückes, das für das diesjährige Bauhausfest entstanden ist. Puppenspielerin Maria Dietze setzt sich darin auf unterhaltsame Weise mit dem Menschen der Zukunft auseinander. Im Zentrum steht ein Labor, in dem mit allen Mitteln am optimalen Standardmenschen gearbeitet wird.
John Cages „Europera 5“, der letzte Teil der radikalen Opernserie des amerikanischen Komponisten, steht im Zentrum des zweiten Programmteils. Keine Note seiner Musiktheaterarbeit hat Cage selbst komponiert. Stattdessen interpretieren zwei Sänger, ein Pianist und ein Grammophon-Spieler sechs von ihnen ausgewählte Opernwerke, die zufällig und unabhängig in exakt 60 Minuten nebeneinander dirigiert werden.
LEO Glücksmoment
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