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Dezember 2018
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LEO Tagestipp
Dominique Horwitz
Dominique Horwitz© Ralf Brinkhoff

Abwechslungsreicher Besuch

Veröffentlicht am Dienstag, 25. September 2018

Das Anhaltische Theater Dessau ist erfolgreich in seine aktuelle Spielzeit gestartet. Trotz zahlreicher Premieren und viele Wiederaufnahmen bleibt im Großen Haus aber im Oktober noch Raum für drei Gastspiele, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Der musikalische Bogen reicht vom Swing über Musiktherapie der besonderen Art bis zur Lesung mit russischen Konzerttangos.

Eine Münze in den Schlitz, eine Taste gedrückt und schon erklingt das Wunschlied – die 40er und 50er Jahre waren die große Zeit der in Deutschland auch als Musikbox bekannten Jukeboxen. Komponist Glenn Miller widmete dem Kultgerät 1942 mit „Jukebox Saturday Night“ einen eigenen Song, der nun wiederum den Titel für das aktuelle Programm des „Glenn Miller Orchestra“ bildet. Am 3. Oktober gastiert die Big Band unter Leitung von Wil Salden im Anhaltischen Theater, wo sie gemeinsam mit der Vokalgruppe „The Moonlight Serenaders“ aber nicht nur Werke des legendären Bandleaders spielen werden. Auch Kompositionen von Tschaikowsky, Cole Porter, George Gershwin und mehr stehen auf dem Programm.

„Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“. Kabarettist und Liedermacher Bernd Stelter hat dieses Motto zum Titel seines Liederabends gemacht, mit dem er am 21. Oktober im Anhaltischen Theater zu erleben ist. Er präsentiert Lieder aus früheren Kabarettprogrammen und neue Titel, ruhige, lustige und nachdenkliche. Stelters Sicht auf das Leben, präsentiert mit dem ihm eigenen Charme, viel Humor und mit Unterstützung seines „Kabuff-Orchester“.

Sänger, Schauspieler und Rezitator Dominique Horwitz beendet am 31. Oktober das Gastspiel-Trio. Im Programm „Liebe und andere Unglücksfälle“ liest er aus der gleichnamigen Novelle von Iwan Bunin, die als eines seiner besten Werke gilt. Der russische Autor wurde 1933 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet und widmet sich in seinen Novellen vor allem dem Unvorhergesehenen. Harmonisch auf die Lesung abgestimmt erklingen dazu Konzerttangos aus Russland, die sich mit südamerikanischen Rhythmen vereinen. Dargeboten werden die Kompositionen aus der Feder von Efim Jourist vom „Jourist Quartett“.

Karten für alle drei Veranstaltungen sind im Vorverkauf an den Theaterkassen sowie, soweit verfügbar, an der Abendkasse erhältlich.

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