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Einmaliger Ort, einmaliges Festival: Das MeltLEO Glücksmoment
Einmaliger Ort, einmaliges Festival: Das Melt© Stephan Flad

Doppelt feiern unter Baggern

Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juni 2019

Die Halbinsel im Gremminer See bei Gräfenhainichen wird im Juli wieder zur Festivalhochburg Mitteldeutschlands, wenn nicht sogar der ganzen Republik. Denn wo sonst als in Ferropolis, der Stadt aus Eisen, geben sich zwei hochrangig besetzte und seit über zwei Jahrzehnten überaus beliebte Festivals sozusagen den Staffelstab in die Hand?

Den Anfang macht, wie jedes Jahr, das „splash! Festival“, das vom 11. bis 13. Juli wieder alle Herzen im Hip-Hop-Beat schlagen lässt. Zur 22. Ausgabe des Rap-Stelldicheins ist mit rund 80 Künstlern und Crews aus aller Welt wohl so ziemlich alles vertreten, was im Genre derzeit angesagt ist. Alle Highlights aufzuzählen, ist da natürlich so gut wie unmöglich. Ein Wiedersehen auf der „splash! Stage“ gibt es auf jeden Fall mit Hit-Lieferant und „Spotify“-Rekordhalter „Bausa“. „Chance the Rapper“ – mehrfacher „Grammy“-Preisträger und laut Veranstalter einer der „sympathischsten Dudes des HipHop-Kosmos“ – reist aus Chicago in die Stadt aus Eisen. Juju und Nura, gemeinsam als „SXTN“ noch in bester Erinnerung, zeigen 2019, was sie als Solo-Künstlerinnen drauf haben. Erstmals solo und ohne „Audio88“ wird auch „Yassin“ die Arena begeistern. Das „Trettmann“ das nach seinem gefeierten 2018er-Auftritt erneut tun wird, steht außer Frage. Eine besondere Rolle nimmt Kult-Rapper „A$AP Rocky“ mit seiner diesjährigen Show in Ferropolis ein. Denn der New Yorker ist nicht nur zum dritten Mal beim „splash!“ zu Gast…

…er wird auch am darauffolgenden Wochenende erneut im Schatten der Riesenbagger zu erleben sein. Längst hat das „Melt- Festival“, dessen Anfänge in der elektronischen Musik liegen, zu der später auch Rock und Indie kamen, sich weiteren Genres geöffnet. So werden vom 19. bis 21. Juli außerdem Hip-Hop-Größen wie „Rin“ oder „Skepta“ ihre Fans begeistern. Melancholischen Indiefolk vom Feinsten wird es mit „Bon Iver“ geben, während „Boy Pablo“ aus Norwegen zuckersüßverträumte Pop-Musik auf die Melt-Stage bringen. Und dann sind da natürlich noch die Dauerbrenner, die schon fast zum Inventar des Festivals gehören. Kein „Melt“ ohne „Modeselector“, kein Sleepless Floor ohne „Ellen Allien“ – und auch die Gastspiele von „Bilderbuch“ sind bereits zur Ferropolis-Tradition geworden. Tickets für beide Festivals sind natürlich rar gesät, für das „Melt“ waren zum Redaktionsschluss aber noch Tageskarten erhältlich.

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