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Dominik Graf mit Florian Stetter am Set von
Dominik Graf mit Florian Stetter am Set von "Die geliebten Schwestern"© Wild Bunch Germany/Senator; Frédéric Batier

Heimatfilme mal ganz anders – "Die geliebten Schwestern"

Veröffentlicht am Donnerstag, 09. April 2020

Corona sorgt dafür, dass viele von uns derzeit mehr Freizeit haben, als sie eigentlich wollen. Und selbst wer halbwegs seinem normalen Arbeitsalltag nachgehen kann, verbringt den Feierabend anschließend natürlich brav im stillen Kämmerlein, um weder Opfer noch Verbreiter des Virus‘ zu werden. Irgendwann sind der Däumchen dann genug gedreht, Unterhaltung und Abwechslung, vielleicht auch ein wenig Ablenkung, müssen her. Den Blick in die Glotze hat bei vielen Menschen längst die Suche in diversen Online-Bibliotheken und Streaming-Portalen abgelöst. wir finden, dass man diese Gelegenheit nutzen sollte, um sich nicht schon wieder einen x-beliebigen amerikanischen Actionstreifen oder die 400. französische Liebesschnulze anzutun. Vielmehr könnte man sich die Region, in die man gerade nicht hinaus darf, doch auch ins Wohnzimmer hinein und auf den Bildschirm holen. Die Rede ist nicht von Tourismuswerbung und Imagefilmen, auch nicht von Dokumentationen – na gut, fast nicht –, sondern von Kino- und Fernsehfilmen, die in Anhalt und Wittenberg entstanden sind oder zumindest zum Teil hier gedreht wurden. Mal sieht man das auf den ersten Blick, mal muss man ganz genau hinschauen, ab und zu fällt es vielleicht auch überhaupt nicht auf. LEO hat sich in die Weiten des Internets begeben und dabei viele Filmtipps zusammengetragen, von sehr bekannten bis zu solchen, von denen auch wir noch nie gehört hatten. Ebenso übrigens wie von dem einen oder anderen Video-Portal, das uns dabei über den Weg lief. Selbstverständlich sind aber alle im Folgenden genannten Anbieter völlig legal und offiziell. Und nachdem auch das geklärt ist, heißt es nun: Vorhang auf und viel Spaß!

Film: "Die geliebten Schwestern"

Erfolgsregisseur Dominik Graf inszenierte diesen Historienfilm über die Liebe des jungen Friedrich Schiller zu den Schwestern Charlotte und Caroline von Lengefeld. Die Schwestern haben sich geschworen, alles miteinander zu teilen – und folgen diesem Schwur auch, als Schiller in ihr Leben tritt. Historisch ist die Ménage-à-trois zwar nicht, Hinweise, dass es sie gegeben hat, gibt es aber einige. Ganz sicher sind dagegen die Orte, an denen „Die geliebten Schwestern“ zwischen August und November 2012 entstand. Darunter finden sich neben dem Dessauer Tiergarten auch der Wörlitzer Park sowie Coswig. Und wer sich nicht sattsehen kann, greift am besten gleich zum 30 Minuten längeren Director’s Cut.

--> „Die geliebten Schwestern“ gibt es in der Kinofassung als Teil des „Amazon Prime“- und des „Sky Go“-Abos. Der Director’s Cut kann, auch bei vielen weiteren Streaming-Anbietern, für 3 bis 5 Euro geliehen und für 8 bis 10 Euro gekauft werden. Auf DVD und BluRay kostet der Film zwischen 7 und 11 Euro.

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