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Mai 2020
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LEO Tagestipp
"Ein russischer Sommer"© Warner

Heimatfilme mal ganz anders – "Ein russischer Sommer"

Veröffentlicht am Samstag, 25. April 2020

Längst haben sich viele von uns daran gewöhnt, statt des Blicks in die Fernsehzeitung unser ganz eigenes Unterhaltungsprogramm zu gestalten. Jetzt, wo draußen nicht los ist und los sein darf, wird das nun noch viel häufiger so sein. Die Auswahl an Online-Videotheken ist groß, die an Filmen und Serien erst recht. Wir erleichtern die Qual der Wahl – mit Filmen, die ein Stück Anhalt-Wittenberg ins Wohnzimmer holen. Heute: "Ein russischer Sommer"

Der russische Schriftsteller Leo Tolstoi, inzwischen über 80 Jahre alt, verbringt den Sommer 1910 gemeinsam mit seiner Frau Sofia und einigen der gemeinsamen Kinder auf ihrem Landgut Jasnaja Poljana. Tolstoi plant, sein nahendes Ende im Blick, die Rechte an seinem Werk dem russischen Volk zu vermachen. Ein hochemotionaler Konflikt mit seiner Frau entbrennt, vor dem Tolstoi schließlich flüchtet. Die Fahrt in einem Zug Richtung Süden soll seine letzte Reise werden.
Der starbesetzten Film-Biografie, die 2008 ausschließlich in Ostdeutschland gedreht wurde, verdankt unser Bundesland nicht nur den durch Oscar-Preisträgerin Helen Mirren geprägten Beinamen „Sexy Anhalt“. Der Bahnhof Pretzsch, an dem eine Schlüsselszene des Films entstand, findet sich sogar im englischen Originaltitel wieder: „The Last Station“ („Der letzte Bahnhof“, aber auch „Die letzte Station“).

--> „Ein russischer Sommer“ findet sich in keinem Abo-Angebot, kann aber bei einer Vielzahl von Online-Videotheken ausgeliehen und gekauft werden werden. Bei „Amazon“, „iTunes“, „Rakuten TV“ und Co. müssen durchschnittlich 4 bzw. 10 Euro investiert werden, die DVD gibt es schon für 7 Euro.

Den nächsten Film gitb's morgen.

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