Heimatfilme mal ganz anders – "Lauf Junge lauf"
Veröffentlicht am Donnerstag, 16. April 2020
Längst haben sich viele von uns daran gewöhnt, statt des Blicks in die Fernsehzeitung unser ganz eigenes Unterhaltungsprogramm zu gestalten. Jetzt, wo draußen nicht los ist und los sein darf, wird das nun noch viel häufiger so sein. Die Auswahl an Online-Videotheken ist groß, die an Filmen und Serien erst recht. Wir erleichtern die Qual der Wahl – mit Filmen, die ein Stück Anhalt-Wittenberg ins Wohnzimmer holen. Heute: "Lauf Junge lauf"
Polen im 2. Weltkrieg: Dem neunjährigen Srulik gelingt die Flucht aus dem Warschauer Ghetto. Fortan versteckt er sich in einem riesigen Waldgebiet und muss lernen, allein zu überleben. Als er in tiefstem Winter Unterschlupf bei einer Bäuerin findet, bringt diese dem jüdischen Jungen bei, sich als katholisches Waisenkind Jurek zu tarnen, Kreuz um den Hals inklusive. Doch das ist der der Beginn einer Odyssee, auf der Srulik hilfsbereiten Menschen ebenso begegnet wie solchen, die ihn für ein Kopfgeld verraten wollen. Oscar-Preisträger filmte für dramatische Geschichte nach wahren Begebenheiten von August bis Oktober 2012 unter anderem in Muldestausee, Raguhn-Jeßnitz und Zörbig.
--> „Lauf Junge lauf“ ist im Filmclub von „alleskino“ inklusive, kann einzeln dort aber auch für 4 Euro geliehen werden. Bei allen gängigen Online-Videotheken ist er ebenfalls im Verleih ab 2,50 Euro erhältlich. Der Kauf in digitaler Form oder DVD ist ab 8 Euro möglich.
Den nächsten Film gibt`s morgen.


