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Pettersson und Findus
Pettersson und Findus© Ray Behringer

Abgesagt! – Ein ganz besonderer Kater

Veröffentlicht am Dienstag, 25. Februar 2020

Die Stadt Dessau-Roßlau hat bis einschließlich 19. April alle Veranstaltungen aufgrund des Corona-Virus untersagt. Auch diese Veranstaltung entfällt daher bzw. wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ursprüngliche Meldung:

1984 veröffentlichte der schwedische Zeichner und Autor Sven Nordqvist die erste Geschichte mit den von ihm geschaffenen Figuren Pettersson und Findus. Der etwas schrullige, aber herzensgute, alte Herr und der abenteuerlustige sprechende Kater eroberten schnell einen Platz in den Herzen vieler Kinder auf der ganzen Welt. Inzwischen gibt es eine Zeichentrickserie, vier Animations- und drei Spielfilme über die Abenteuer des ungleichen Duos. Im Alten Theater Dessau ist es Ende März als Puppentheater zu erleben.

Pettersson lebt allein in einem kleinen Häuschen am Rande eines schwedischen Dorfes. Bei seinen Nachbarn ist er für seine etwas verschrobene Art bekannt, aber auch als genialer Tüftler, der die ungewöhnlichsten Apparate bastelt. Und als Jemand, der immer zur Stelle ist, wenn Hilfe gebraucht wird. So lässt er sich auch von seiner Nachbarin Beda überrumpeln, als diese eines Tages dafür sorgt, dass er Gesellschaft bekommt. Sie überreicht ihm einen Karton, in dem sich ein kleiner, hilfloser Kater befindet. Pettersson tauft ihn nach der Aufschrift des Kartons, der ursprünglich Dosenerbsen der Marke „Findus“ enthielt.

Der quirlige und neugierige Vierbeiner hält seinen neuen Freund ordentlich auf Trab. Kuchen backen, Hose nähen, Bett bauen, Verstecken spielen oder Hühner ärgern sind nur einige der Wünsche, die erfüllt werden wollen. Und als dann noch ein hungriger Fuchs die Eierleger bedroht, finden Findus und Pettersson auch dafür eine Lösung. Auch wenn vielleicht alles ganz anders kommt, weil manchmal Dinge geschehen, die man nicht erklären kann.

Das „Mobile Theater 2000“ aus Magdeburg hat für seine Inszenierung die beiden Nordqvist-Bilderbücher „Wie Findus zu Pettersson kam“ und „Ein Feuerwerk für den Fuchs“ in ein verspieltes, humorvolles und abenteuerliches Theaterstück für die ganze Familie verwandelt. Autor, Schauspieler und Theaterleiter Andreas Steinke schlüpft nicht nur in die Rolle Petterssons, sondern hat außerdem das Bühnenbild nah an der Vorlage gestaltet. An seiner Seite gibt Kerstin Dathe nicht nur Findus eine Stimme, sondern ist auch in weiteren Rollen zu erleben. Die Kostüme und Puppen der Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Mitgefühl wurden ebenfalls von ihr entwickelt.

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