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LEO Tagestipp
Stiftung Bauhaus Dessau, Grafik: Christin Deringer
Stiftung Bauhaus Dessau, Grafik: Christin Deringer

Zwei neue Zwischenspiele im April

Veröffentlicht am Donnerstag, 01. April 2021

Nach 20-wöchiger Zwangspause sind im Bauhaus Museum Dessau ab Donnerstag, 15. April 2021, zwei neue Zwischenspiele zu sehen: In der Rubrik „Vom Sammeln“ dreht sich alles um die maschinellen Bühnenentwürfe von Joost Schmidt und Stefan Sebők. Und „Im Experimentierraum“ können die Besucher die Infrastruktur des Sammelns erkunden. Auf eine in die Themenwelt einleitende Eröffnungsveranstaltung muss pandemiebedingt leider verzichtet werden.

Vom Sammeln: "Theaterapparate. Maschinelle Bühnenentwürfe" von Joost Schmidt und Stefan Sebők sind vom 15. April bis 13. April dieses Jahres zu sehnen.

Im Fokus dieses Zwischenspiels stehen die apparativen Bühnenkonzepte von Joost Schmidt und Stefan Sebők. Sie zeigen den Versuch, die technische Infrastruktur der Bühne nicht nur zur Unterstützung menschlicher Darsteller zu nutzen, sondern die Bühnentechnik selbst zur Aufführung zu bringen. Anschaulich wird dies in den Studien zu einer mechanischen Bühne, die Schmidt 1925/1926 für das Bauhausgebäude entwickelt hat. Weitere Entwürfe verdeutlichen Sebőks Idee, die Struktur von Theatergebäuden mit mechanischen und maschinellen Bewegungskonzepten zu erneuern und in großräumliche Theaterapparate zu verwandeln.

Dieses Zwischenspiel entstand in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und der Stefan Sebők Estate von Dan Dubowitz (Manchester).

Im Experimentierraum: "Infrastruktur (be)greifen. Vom Sammeln und Kuratieren" (Teil 1)
15. April bis 3. Oktober 2021

Welchen Weg hat ein Objekt hinter sich, bevor es ins Museum gelangt? Woher kam das Material für die ersten Versuchsmodelle eines Designklassikers? Kann ein Kunstwerk nachgebaut werden? Wie wird eine gestalterische Idee zum Publikumserfolg? Zwei Zwischenspiele "Im Experimentierraum" untersuchen die Infrastruktur des Sammelns. Die Besucher sind eingeladen, sich auf die Suche nach ausgewählten Sammlungsstücken zu machen. Forschend und spielerisch finden sie etwas über die Materialität, den Sammlerwert, die Rekonstruktion oder die Popularität eines Objekts heraus und lernen so seine Geschichte kennen. Dabei sind sie auch selbst als Ausstellungsmacher gefragt: An einer Pinnwand können sie ihre Favoriten unter den Objekten zeigen.

Teil 2 dieses Zwischenspiels wird dann vom 28. Oktober 2021 bis 6. März 2022 im Bauhaus Museum zu sehen sein.

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