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Scheckübergabe zur Beatclub Rettung; v.l. Jörg Folta (Beatclub), Thorsten Weßels (Vorstand Stadtsparkasse Dessau) und Thomas Markworth (Kurt Weill Gesellschaft)
Scheckübergabe zur Beatclub Rettung; v.l. Jörg Folta (Beatclub), Thorsten Weßels (Vorstand Stadtsparkasse Dessau) und Thomas Markworth (Kurt Weill Gesellschaft)© LEO

Der Beatclub hat es sich verdient

Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Juli 2015

Der Dessauer Beatclub ist gerettet. 10.000 Euro wurden bei einer durch die Kurt-Weill-Gesellschaft und die Wirtschaftsjunioren Dessau ins Leben gerufenen Spendenaktion gesammelt. Die Summe war Grundvoraussetzung für die finanzielle Unterstützung der Stadt, die nun weitere 15.000 Euro beisteuert.

"Der Beatclub hat es sich verdient.", so Thomas Markworth, Präsident der Kurt-Weill-Gesellschaft im Rahmen der symbolischen Scheckübergabe am Dienstag. Zudem sei die Aktion auch ein Zeichen, dass nicht immer die Kommunen, sondern auch die Gesellschaft zur Unterstützung beitragen kann, um einen solchen Schatz wie den Beatclub, der die Stadt kulturell bereichert, zu erhalten.

Mit ca. 200 Veranstaltungen und 10.000 Gästen im Jahr sei der Beatclub einer der bekanntesten der Region, betonte Jörg Folta, Vorsitzender des Fördervereins Junger Musiker, der die Einrichtung in der Roßlauer Allee betreibt. Umso schwerer sein der Entschluss zur Schließung gefallen, die dennoch unausweichlich schien. "Wir können der Kurt-Weill-Gesellschaft gar nicht genug dafür danken, dass sie den Anstoß für diese Aktion gegeben hat.", so Folta.

Nun stehen alle Zeichen auf Neuanfang - und das nicht nur inhaltlich. Das Gesicht des Beatclub wird sich deutlich verändern, in Zusammenarbeit mit dem Investor des Geländes "Alter Güterbahnhof" und vielen ehrenamtlichen Helfern wird das gesamte Gebäude neu gestaltet. Schon an diesem Wochenende fallen die ersten Trockenbauwände, bis zum Herbst soll der Club im neuen Glanz erstrahlen. Dann wird die Bühne nicht nur den gewohnten Konzerten offen stehen, auch Poetry Slam, Lesungen und eine Erweiterung des Schülerprojektes sind geplant. Man darf also schon jetzt gespannt sein, auf den guten alten, neuen Beatclub.

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