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IMPULS Festival
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8. IMPULS-Festival

Veröffentlicht am Donnerstag, 24. September 2015

Das 8. IMPULS-Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt ist eines der bedeutendsten Festivals im Osten und so politisch und aktuell wie nie zuvor: Flammen, Freiheit, Schrift sollen Zeichen für Offenheit und Toleranz setzen.

IMPULS bringt die Orchester des Landes zusammen. Sie wollen mit der Musik zeitgenössischer Komponisten überraschen und aufregen. Wachrütteln gewissermaßen.

Das Team um den künstlerischen Leiter Hans Rotmann setzt auf Freiheit, Flammen und Schrift. Das Motto ist ein klangvolles Zeichen und trifft offensichtlich den Nerv der Komponisten. Vier der fünf IMPULS-Auftragskompositionen haben direkten Bezug zum Thema. Sie sind „Flammenschriften“. Der Litauer Gediminas Gelgotas, warnt in „Sacred unreligious Soul“ vor Intoleranz in Religionen. Annette Schlünz beschwört in „Welch Licht, kein Schatten“ die Freiheit des Geistes. Gene Pritsker und Meredi Arakelian setzen hingegen mit „Fanfare for the Natives of this Earth“ und „Un Sogno della Speranza“ die Hoffnung über alles.

Kein IMPULS ohne Jugend. Zum ersten Mal finden dieses Jahr in Kooperation mit dem Bauhaus Dessau und dem Anhaltischen Theater internationale Werkstätten für junge Dirigenten und Komponisten statt.

Dessau ist allerdings nicht nur deshalb ein Dreh- und Angelpunkt des Festivals. „Magie am Pult“ verspricht das Abschlusskonzert der IMPULS-Dirigentenwerkstatt unter Leitung des New Yorker Professors James E. Ross. Das Musikerlebnis steht am 5. und 6. November im Anhaltischen Theater auf dem Programm.

„Musik von morgen“ gibt es am 7. November in der Aula des Bauhauses. Junge Komponisten wie Clara Olivares, Maximilian Guth, Javier Muñoz und Daniel Clemens Müller liefern die Basis für einen klangvollen Abend. Auf dem Plan stehen außerdem mit „Herr Strawinsky hat gesagt“ eine musikalische Lesung mit Hermann Beil und Matthias Badczong am 8. November im Alten Theater und das „Von der Schwerkraft befreite“ Kammerkonzert der Anhaltischen Philharmonie in der Orangerie des Georgiums (14. November).

Zum zuckersüßen Extra-Bonbon wird Staging the Bauhaus am 3. und 6. Dezember. Die Anhaltische Philharmonie unter Leitung von Daniel Carlberg macht die „Flammenschriften“ von Pritsker, Arakelian und Schlünz sowie die Kompositionen von Strawinsky und Adams zum Gesamtkunstwerk. Für die Szenografie in der Bauhaus-Aula zeichnet Torsten Blume verantwortlich.

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