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Christiane Jahn erläutert die LAGA-Vorhaben
Christiane Jahn erläutert die LAGA-Vorhaben© LEO

Auswahlkommission vor Ort

Veröffentlicht am Donnerstag, 03. November 2016

Die Stadt Dessau-Roßlau will im Jahr 2022 die 5. Landesgartenschau in Sachsen-Anhalt ausrichten. Nach dem Stadtratsbeschluss und der Einreichung der Unterlagen war am Donnerstag nun die Auswahlkommission für die Landesschau in der Doppelstadt zu Gast. Mit einem umfangreichen Besuchsprogramm und zahlreichen Akteuren präsentierte sich Dessau-Roßlau von seiner besten Seite.

Auf dem Dessauer August-Bebel-Platz hatten sich am Donnerstagmorgen zahlreiche Vertreter der Stadtverwaltung, des Stadtrates, der Hochschule Anhalt, aus Wirtschaft, Vereinen und Gesellschaft versammelt. Viele von ihnen machten mit einem Button am Kragen deutlich "Wir wollen die LAGA 2022!" Ob dieser Wunsch Realität wird, hängt jedoch vom Urteil der Auswahlkommission ab, die durch Christiane Jahn, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung, unter anderem über die Pläne für den August-Bebel-Platz informiert wurde. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt und Gartennetzwerken aus Sachsen-Anhalt soll hier eine temporäre, innovative Gartenlandschaft entstehen, die sich Trends wie dem "Urban Farming" widmet. Ein Grünzug verbindet den Platz mit dem Historischen Friedhof, der denkmalgerecht saniert und zu einem Viertel unter anderem als Themengarten zur innovativen Friedhofs- und Bestattungskultur dienen soll.

Für die Jury ging es anschließend per Bus zum Stadtpark, der bei der Dessauer Landesgartenschau Schaufläche für die klassische Gartengestaltung werden soll. Schon am Eingang an der Kavalierstraße sollen Besucher mit einem riesigen Blumenmeer empfangen werden, auch eine große Spiellandschaft, eine Veranstaltungswiese, Gastronomie und vieles mehr sind vorgesehen. Dritter Baustein im städtischen "Flächenkonzept des Dreiklangs" sind der Lustgarten und die Mühleninsel an der Ludwigshafener Straße. Hier sind die größten Maßnahmen geplant, unter anderem eine Absenkung der Bundesstraße, um eine Grünbrücke zu schaffen, die Innenstadt und Tiergarten verbindet. Auch eine neue Uferpromenade, ein Café und ein Mehrgenerationenspielplatz mit Wasserbereich sind unter anderem geplant.

Ob die aufwändige Präsentation des Konzepts "Klassisch-Innovativ-Verbindend" bei der Auswahlkommission angekommen ist, wird sich allerdings erst im Februar zeigen. Dann soll die Entscheidung fallen, ob Dessau-Roßlau das Rennen macht oder die Wahl auf einen der Mitbewerber für die Landesgartenschau 2022, nämlich Bad Dürrenberg, Ballenstedt oder Blankenburg, fällt.

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