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v.l.n.r.: Luisa Garthoff, Prof. Andreas Geiger und Oliver Müller (ASB), Ralf Dralle (Vorstand AOK Sachsen-Anhalt), Mario Großmann, Antje Schmidt Steven Angler (Malteser)
v.l.n.r.: Luisa Garthoff, Prof. Andreas Geiger und Oliver Müller (ASB), Ralf Dralle (Vorstand AOK Sachsen-Anhalt), Mario Großmann, Antje Schmidt Steven Angler (Malteser)© Kühne/ AOK Sachsen-Anhalt

AOK übergibt Schecks an "Wünschewagen"

Veröffentlicht am Freitag, 10. Januar 2020

Die AOK Sachsen-Anhalt hat am Donnerstag insgesamt 10.500 Euro an Spendengeldern je zur Hälfte an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und den Malteser Hilfsdienst übergeben. Die Spenden sollen den "Wünschewagen" der beiden Hilfsorganisationen zugute kommen, mit denen sterbenskranken Menschen letzte Wünsche erfüllt werden. Gesammelt hatte die AOK das Geld auf Sachsen-Anhalts Weihnachtsmärkten. Bereits seit 2015 sammelt die Kasse dort alljährlich für den guten Zweck und spendet zudem Kuscheltiere an die Kinderstationen regionaler Krankenhäuser. Die Spendensumme fiel diesmal so hoch auch wie noch nie.

"Einmal noch..." ist das Motto der Wünschewagen des ASB und der Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser. Ehrenamtlich begleitet durch medizinisches Fachpersonal können sterbenskranke Menschen noch einmal ihre Lieblingsorte besuchen oder besondere Ereignisse erleben. Allein die ASB konnte seit August 2018 bereits über 60 Wünsche erfüllen. Finanziert werden die Hilfsaktionen ausschließlich aus Spenden. Rettungsdienst und Hospizarbeit gehen dabei Hand in Hand, aufgrund des gesundheitlichen Zustandes der Wünschenden vergehen zwischen einer Anfrage und ihrer Umsetzung oft nur wenige Tage. Die Spenden sollen neben der Wunscherfüllung selbst auch zur Schulung der ehrenamtlichen Helfer genutzt werden, um das Angebot aufrecht zu erhalten und perspektivisch weiter auszubauen.

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